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Schmerzen durch Übersäuerung

Eine Übersäuerung, in der Fachsprache Azidose genannt bedeutet, dass der Körper nicht mehr im Säure-Basen Gleichgewicht ist. Es ist ein Säureüberschuss entstanden, den der Körper nicht mehr aus eigener Kraft ausgleichen kann. Das kann unterschiedliche Symptome hervorrufen.
 

Die häufigsten Symptome bei Übersäuerung sind: 

  • Muskel- und Gelenkbeschwerden durch überspannte Muskeln
  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • Hautunreinheiten
  • ein schlaffes Bindegewebe (Cellulite)
  • Antriebslosigkeit, Depressionen
  • Entzündungsherde 
  • Verdauungsprobleme wie Blähungen, Verstopfung oder Durchfälle
  • rheumatische Erkrankungen 
  • Osteoporose

 

Besonders gefährdet, eine Azidose zu entwickeln, sind stressgeplagte Menschen, chronisch Kranke und Senioren. Aber auch Sportler und Menschen auf Diät sind anfällig.
 

Die langfristigen Folgen der Übersäuerung
Falls Schmerzen durch eine Übersäuerung hervorgerufen werden, solltest du möglichst schnell den Säure-Basen-Haushalt deines Körpers in Ordnung bringen. Dadurch lassen sich die Beschwerden oft schon reduzieren und der Schmerzmittelgebrauch kann gesenkt werden.

Sei dir immer bewusst, dass eine Übersäuerung deinen Körper dazu zwingt, sämtliche vorhandenen basischen Mineralien im Körper verfügbar zu machen. In der Not werden diese auch aus den Knochen gelöst. Das kann die Entstehung von Osteoporose (Knochenschwund) begünstigen. Außerdem kann die übermäßige Einlagerung von Säuren in Muskeln und Gelenke zu Verspannungsschmerzen, Arthrose und Gicht führen, die bei langem Bestehen immer schwerer zu behandeln sind.

Du siehst, eine Übersäuerung kann deinen ganzen Körper belasten. Dadurch ist es selbst für Ärzte manchmal schwer ersichtlich, worum es sich bei den einzelnen Beschwerden wirklich handelt. Selten setzt die Behandlung deshalb an der Ursache an, sodass oftmals nur symptomatisch Medikamente wie Entzündungshemmer oder Schmerzmittel zum Einsatz kommen.

Falls dir Beschwerden wie die oben genannten bekannt vorkommen und du sie bisher nicht in den Griff bekommen hast, rate ich dir, bevor du zu Tabletten greifst, zu den folgenden Tipps.
Es sind einfache, aber effektive Möglichkeiten, mit denen du deinen Körper wieder ins Gleichgewicht bringen kannst.

Such dir ein oder zwei Dinge heraus, die du umsetzen willst und teste sie für mindestens einen Monat. Schau einfach, was passiert. Ich bin mir sicher, du wirst bereits nach einer Woche Veränderungen spüren.
 

Atme bewusst

 

Eine ausgeglichene und tiefe Atmung ist den meisten von uns abhandengekommen. Wir atmen nur noch oberflächlich, weil wir so gestresst sind. Dabei brauchen wir gerade in solchen hektischen Zeiten besonders viel Sauerstoff. Auch unser Stoffwechsel ist darauf angewiesen, damit alle Prozesse bestmöglich ablaufen.
Atme darum bewusst tief ein und aus. So flutest du deine Lungen und versorgst deinen ganzen Körper.
Bewusstes Atmen baut zudem Stress ab und regt sie Säureausscheidung über Kohlendioxid an.
Das Beste: Du kannst sofort damit beginnen. Schließe einfach die Augen zwischendurch und atme ganz tief in deinen Bauchraum ein und puste die Luft auch bewusst wieder aus.

 

Wie du den heilsamen Effekt deiner Atmung durch eine effektive Übung noch besser trainieren kannst, zeige ich dir
hier

 

Bewege dich regelmäßig und schwitze drei Mal die Woche

 

Bewege dich wann immer möglich. Körperliche Aktivität muss auch in einem sonst eher stressigen Büroalltag mit vielen Stunden des Sitzens nicht zu kurz kommen. Am besten eignen sich Bewegungseinheiten, die du ganz einfach in deinen Alltag integrieren kannst.

Die Intensität muss nicht unbedingt besonders hoch sein. Lege tägliche Strecken zu Fuß oder mit dem Rad zurück, nimm dir in der Mittagspause oder gleich am frühen Morgen Zeit für Spaziergänge in der Natur und atme dabei frische Luft.

Um deinen Stoffwechsel anzukurbeln und auch Säuren aus den Lymphen zu schleusen, empfehle ich jedoch auch einige Male die Woche so richtig ins Schwitzen zu kommen. 20 bis 30 Minuten reichen dafür schon aus. Ob Home-Workout, eine Joggingrunde oder eine schnellere Radfahrt dafür infrage kommen, liegt ganz bei dir und deinen Vorlieben.
 

Basenbäder mit Bürstenmassagen

 

Ein Basenbad kann den Säure-Basen-Haushalt des menschlichen Körpers sanft beeinflussen und die Haut dazu anregen, sich wieder selbst zu befetten. Nimm dir ein bis zweimal die Woche diese Zeit zum entspannen.

Durch die Mineralien im Badesalz kommt es zur sogenannten Badeosmose: Die Säuren auf und in der Haut wandern durch Drüsen und Poren nach außen, um das basische Wasser auszugleichen. Mit diesen Säuren werden auch unerwünschte Stoffe aus der Haut abgeleitet, etwa Giftstoffe oder Schlacken, die allerlei Beschwerden hervorrufen können. Regelmäßiges baden mit einem basischem Zusatz wirkt entgiften, entschlacken sowie entsäuernd.

 

Folgende Regeln solltest du beachten:

  1. Besorge dir ein qualitativ hochwertiges Basenbad (z.B. von P.Jentschura)
  2. Die Wasseretemperatur sollte zwischen 35°C und 38°C° liegen.
  3. Bleibe mindesten 60 Minuten (besser noch länger) in der Wanne liegen.
  4. Benutze vorher und nachher keinerlei Duschgel, Creme oder Shampoo.
  5. Trockne deine Haut nach dem Bad nur ganz sanft ab.

 

Um den positiven Effekt noch zu verstärken empfiehlt sich den Körper während des Badens abzubürsten. Das regt zusätzlich den Kreislauf, den Stoffwechsel und die Hautdurchblutung an.

Andreas Erlenmaier

Tel 0151 41915588
info@schmerzspezialist-ettlingen.de

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